FAQ

copyrights: muenchner-webdesigner.deHäufig gestellte Fragen

Auf dieser Seite werden die wichtigsten Fragen rund um das Thema System of self-preservation® beantwortet.

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Zugangsvoraussetzungen: Wer kann das System of self-preservation® erlernen?

Wer kann das System of self-preservation® erlernen?

Prinzipiell jeder, der die allgemein verbindlichen Zugangsvoraussetzungen erfüllt:
→ Vollendung des 18. Lebensjahres (oder Vollendung des 16. Lebensjahres mit Einverständnis eines Erziehungsberechtigten)
→ Keine Vorstrafen aufgrund von Gewaltdelikten (Polizeiliches Führungszeugnis)
→ Besuch des zweistündigen, kostenfreien, Basic Qualification Courses (B.Q.C.) – auf Anfrage!
→ Psychische und physische Belastbarkeit
→ Angemessene Verhaltensweisen und reifes Auftreten

Es ist uns wichtig zu betonen, dass wir im Laufe der letzten Jahre eine immer größer werdende Menge an Interessenten ablehnen.
Uns ist bewusst, dass unsere hochmoderne, wissenschaftlich fundierte Herangehensweise alle bislang auf dem Markt befindlichen Ansätze zum Thema Prävention, Konfliktdeeskalation und Gewaltbewältigung in den Schatten stellt und wir somit eine besondere Verantwortung als Ausbilder tragen.

Wir bewegen uns in einem sehr ernst zu nehmenden Themengebiet, dem Überleben realer Gewalt- und Extremsituationen. Unsere Kunden verlangen zu Recht ein professionelles Lernumfeld.

Wir sind nicht daran interessiert den konfrontationssuchenden, sozialparasitären Teil unserer Gesellschaft auszubilden, vor dem wir unsere Kunden und Schüler zu schützen versuchen.

Woran erkenne ich einen S.O.S. Instructor? +

Woran erkenne ich einen S.O.S. Instructor?

Ab dem 5. Grad (Assistant Instructor) darf das System of self-preservation® unterrichtet werden. Ausbilder ab dem 5. Grad sind auf der Website unter der Rubrik Ausbilder gelistet.

Bin ich bereit das System zu lernen? +

Bin ich bereit das System zu lernen?

Das System of self-preservation® ist nicht für jeden etwas, nicht etwa deswegen, weil es schwer zu erlernen ist, im Gegenteil, es gibt weltweit kein System, das den Trainierenden nach so kurzer Zeit so umfassend ausbildet und derartige Ergebnisse erzielt (dieses Versprechen haben wir bislang immer geschafft zu halten). Der entscheidende Punkt ist die mentale Einstellung. Die mentale Einstellung ist der wichtigste Teil der Schulung im System of self-preservation®, denn wie schon Sunzi sagte: „Man kann wissen, wie man siegen kann, ohne fähig zu sein, es zu tun“. Desweiteren ist ein gewisses Maß an freiem Denken erforderlich. Dies gilt besonders für Interessenten mit Erfahrung im Bereich der Kampfkunst.

Viele Kampfkünstler vergessen, dass man nicht als Karateka, Wrestler, Freefighter oder Boxer geboren wird. Man wächst mit der Zeit in diese Rollen hinein, bis man sich mit ihnen und dem eigenen Stil identifiziert. Dabei entschied bei 95% aller Kampfkünstler der Zufall, welche Kunst sie zu erlernen begannen. Bei einigen war die Judoschule gerade um die Ecke, bei anderen war es der Freund, der in einen Karateverein ging etc. Doch nach einiger Zeit ist der trainierte Stil sowieso immer der beste!

Nicht jeder ist zum Erlernen des System of self-preservation® geeignet, da die meisten Menschen allein beim bloßen Gedanken an eine reale Situation psychisch kapitulieren und von Grund auf nicht bereit sind, die Gegebenheiten der unschönen Realität ohne Scheuklappen zu betrachten. Die allerwenigsten wissen um die Wahrheit bzw. „Was sie draußen erwartet“ und noch weniger sind bereit, dies zu trainieren.

Wie auch in vielen anderen Gebieten des Lebens klafft hier eine deutliche Lücke zwischen Theorie und Praxis. Die meisten Kampfkunstschüler vertrauen blind auf die Techniken, die ihnen ihr Sifu im Dojo so erfolgreich demonstrieren konnte. Schafft es der Schüler dann die Techniken im Training selbst auch noch erfolgreich umzusetzen, glaubt er, der Liga der Unbesiegbaren anzugehören. Außer einer gesunden Portion Selbstvertrauen und einer großen Klappe hat dieser Schüler wenig gewonnen.

„Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden!“, sagte Philip Rosenthal einst. Von dieser Erkenntnis sollten sich sehr viele Sifus eine Scheibe abschneiden. Innerlich fortgeschrittenere Schüler der Kampfkünste werden beginnen, die ihnen vermittelten Techniken und Verhaltensweisen zu hinterfragen und ihre Anwendbarkeit in Frage zu stellen. Das ist auch gut so, denn schließlich vertraut man diesen Techniken im Ernstfall das eigene Leben an. Es gehört Mut dazu, das eigene Können in Frage zu stellen und der Wahrheit ins Gesicht zu blicken.

Das Gefühl der Unsicherheit und die Angst, dass die erlernten Techniken im Ernstfall versagen, werden diese Schüler begleiten, bis sie das gefunden haben, wonach sie suchen.

Sind Vorkenntnisse erforderlich? Muss man vorher bereits Kampfsport betrieben haben? +

Sind Vorkenntnisse erforderlich? Muss man vorher bereits Kampfsport betrieben haben?

Um zu klären, ob zum Erlernen des System of self-preservation® bestimmte Vorkenntnisse erforderlich sind, sollte der allgemeine Sachverhalt an Hand eines Beispiels kurz untersucht werden. Hilft jahrelange Erfahrung im Auto- und Motorsport einem angehenden Personenschützer, sich mit einer gepanzerten Limousine im Notfall durch den Verkehr zu bewegen? Die Antwort lautet: „bedingt“. Als Rennfahrer hat man kaum drei Tonnen schwere gepanzerte Fahrzeuge mit rasanter Geschwindigkeit in den Kurven zu halten, das Fahrgefühl ist also ein komplett anderes. Im Motorsport gibt es Regeln (wie in jedem Sport), die bei Rennen einzuhalten sind und die zu fahrende Strecke ist vorgegeben. Weiterhin gibt es keinen Gegenverkehr, keine Ampeln, Gehwege, Fußgänger etc. Im Rennsport wird außerdem nicht auf das Fahrzeug geschossen. Selbst durch das Fahrsicherheitstraining kann die reale Situation auf der Straße also nur simuliert werden.

Trotz allem sind solche Vorkenntnisse, die ein Rennfahrer mitbringt nicht untauglich, denn das allgemeine Fahrgefühl ist wesentlich feiner, der Blick, die Reflexe und die Eischätzung der Fahrphysik sind verbessert, die Attributes sind also besser ausgeprägt. Ebenso verhält es sich mit dem Kampfsport bzw. der Kampfkunst. Vorkenntnisse können eine persönliche Bereicherung darstellen, denn Kampfsport/ Kunst kann Spaß machen, erweitert das soziale Umfeld, übt in Geduld, erzieht zur Disziplin, stärkt das Selbstbewusstsein, steigert das Selbstvertrauen und den Willen, fördert die Selbst- und Körperbeherrschung, schult die Körpersprache, verbessert Geschwindigkeit, Timing und Balance und erhöht somit die körperliche Fitness, was zu einem Anstieg der physischen und psychischen Belastbarkeit führt und zu einem positiven Körpergefühl beiträgt, was wiederum zur Ausgeglichenheit verhilft. Durch klassische/traditionelle Kampfkünste profitiert besonders die Persönlichkeitsentwicklung des Trainierenden, wohingegen durch die modernen Kampfsportarten die Motorik besser geschult wird. Wir mussten leider immer wieder feststellen, dass klassische Kampfkünste, besonders solche, die feste Stände nutzen (z.B. GongFu, Wushu, Karate, Taekwondo, Hapkido), im Hinblick auf die Bewegungsmotorik einen eher schlechten Einfluss haben, da hier sehr steife, nicht mehr zeitgetreue Bewegungen antrainiert werden, die als tief sitzende Reflexe zu schweren Hindernissen werden können. Niemand muss seine Kampfkunst oder seinen Kampfsport für das System of self-preservation® aufgeben. Unser System ist offen für jedermann und wird keiner anderen Sportart im Wege stehen. Wir möchten jedoch betonen, dass wir dieselbe Einstellung von unseren Interessenten und Seminarteilnehmern erwarten. Die betriebene Kampfkunst sollte dem System of self-preservation® ebenfalls nicht im Wege stehen.
Wir sind nicht bereit, unsere Vorgehensweisen und Trainingsmethoden zur Diskussion zu stellen, freuen uns aber auf Schüler, die offen für Entwicklung und Fortschritt sind und gegenwärtig leben.

Als Interessent sollte man sich also vorher überlegen, ob man gegebenenfalls auch bereit ist, sich von den kennengelernten Traditionen und Glaubenssätzen zu verabschieden. Denn eines garantieren wir, sie werden erschüttert werden.

„Empty your mind, be formless, shapeless – like water“
Bruce Lee

Wie lange dauert die Ausbildung? +

Wie lange dauert die Ausbildung?

Bei regelmäßigem Unterricht (mindestens 90 Minuten/Woche) und durchschnittlicher Sportlichkeit sind alle vier Schülergrade in insgesamt zwei bis vier Jahren erlernbar. Für ambitioniertere Schüler, die sich auch außerhalb des Unterrichts täglich einige Minuten Zeit für spezielle Trainingspläne nehmen, ist es auch in kürzerer Zeit möglich.

Vort allem Privatstunden außerhalb des normalen Trainingsbetriebes bringen hier einen enorm schnellen Fortschritt.

Die Ausbilder des System of self-preservation® legen großen Wert auf die Umsetzung der Unterrichtsinhalte. Es kommt nicht auf das Kennen an, sondern auf das Können. Die Tools, Targets und Tactics des Systems sind auch in wenigen Wochen erlernbar, die Attributes und Attitudes, die 90% des Systems ausmachen, benötigen jedoch mehr Zeit. Bringt der Schüler überdurchschnittliches Engagement mit, sind 24 Monate eine realistische Zeitspanne.

Wichtig zu erwähnen ist, dass das System of self-preservation® modular aufgebaut ist. Nach dem Erlernen der beiden Grundmodule (Pre-Fight und Infight des ersten Grades) können Institutionen oder Privatpersonen einzelne Module nach Belieben buchen. Lediglich für eine Zertifizierung sind alle Module eines Grades obligatorisch.

Wo kann man das SYSTEM OF SELF-PRESERVATION® trainieren? +

Wo kann man das System of self-preservation® trainieren?

Das System of self-preservation® wird hauptsächlich auf gesonderten, nicht öffentlichen Seminaren für Institutionen gelehrt. Öffentlich zugängliche Seminare werden auf Facebook ausgeschrieben.

Im regelmäßigen und öffentlichen Gruppenunterricht kann das System (nach Voranmeldung!) derzeit an folgenden Orten trainiert werden:

München
Dienstags 20.00-21.30Uhr, Landsberger Straße 155, 80687 München Haus 2, 1.OG („Gesundzimmer“)
Mittwochs Training aktuell in Ausplanung
Ausbilder: Alexander Bankovski
Tel: 089 20088791
E-Mail: info@sos-p.com 
www.sos-p.com

Koblenz
Dienstags 18.00-20.00Uhr, WTAC Moselweißer Str. 117, 56073 Koblenz
Ausbilder: Oliver Keil
Mobil: +49 176 27054406
E-Mail: info@selfprotection.de
www.selfprotection.de

Dachsenhausen
Dienstags 19.00-20.30Uhr, MATAC Martial Arts & Tactix Marktstr. 11, 56340 Dachsenhausen
Ausbilder: Markus Schütz
Mobil: +49 151 18401734
Email: info@matac.net
www.matac.net

Die Frage nach Recht und Gesetz +

„Die Frage nach Recht und Gesetz“

Für die meisten Bürger Europas ist eine so direkte Kampfsystematik, wie sie das System of self-preservation® ist oft mit rechtlichen Bedenken verbunden. Sie kennen eine solch kompromisslose Vorgehensweise nicht einmal in ihren Vorstellungen und das war auch gut so!

In den letzten Jahren hat sich die Gewaltkriminalität jedoch grundlegend verändert. Wir treffen eine völlig neuartige Situation an. Die sich immer öfter häufenden Fälle der Jugendkriminalität, in denen wehrlose Menschen in deutschen Großstädten grundlos auf brutalste Weise zugerichtet werden, waren bislang nicht vorstellbar, ebenso wie die Existenz von Stadtvierteln deutscher Großstädte, die von der Polizei nach einer bestimmten Uhrzeit gemieden werden. Die Polizei als Institution ist restlos ausgelastet. Dieser Behörde ist es nicht möglich jeden Bürger vor Gewalt zu schützen und die persönliche Sicherheit zu gewährleisten, dies war auch nie ihre Aufgabe, sie kann lediglich den Versuch starten ein bereits begangenes Verbrechen aufzuklären. Es kann als Privatperson verheerende Folgen haben, in Fragen des persönlichen Schutzes, alleine auf staatliche Institutionen zu vertrauen.

Die Verantwortung für unsere persönliche Sicherheit liegt bei uns selbst. Warum aber sind Menschen eher bereit sich verletzen zu lassen, als durch ihre Verteidigung jemand anderen zu verletzen? Menschen mit einer derart defensiven Grundhaltung werden nicht so geboren, sondern sind so erzogen worden. Oft schon im frühsten Kindesalter wurde ihre persönliche Durchsetzungsfähigkeit schrittweise eingeschränkt. Braves, artiges und defensives Verhalten wurde belohnt, Widerstand jeglicher Art wurde bestraft. Das der daraus resultierende, stets höfliche, angepasste und allzeit freundliche Mensch später im Erwachsenenalter Schwierigkeiten bekommt sich in einer heiklen Situation durchzusetzen, ist vorprogrammiert, da seine Verhaltensweise einen harten Widerstand nicht kennt.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass man sich nicht gesetzeswidrig verhalten muss , um sich effektiv zur Wehr zu setzen – man muss lediglich von seinem Recht zur Verteidigung Gebrauch machen! Die meisten Menschen kennen ihre Rechte jedoch nicht. Das Notwehrrecht hängt nicht vom Tatzeitzustand des Aggressors ab, sondern von der Schwere und dem Ausmaß seines Angriffs. „Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden“ (vgl. § 227 Abs. 2 BGB, § 32 Abs. 2 StGB, § 15 Abs. 2 OwiG). Erforderlich ist eine Verteidigung dann, wenn sie geeignet ist, den Angriff sicher und endgültig zu beenden. Was im Anbetracht eines sich im Drogenrausch befindenden, körperlich weit überlegenem Angreifers, der mit einer Stichwaffe ein Angriff auf unser Leben startet erforderlich ist, möge sich der Leser selbst beantworten.

Das System of self-preservation® lehrt keineswegs gesetzloses Verhalten. Wir konfrontieren uns mit der traurigen Realität- wovor die meisten Menschen ihre Augen verschließen. Diese beinhaltet leider auch, dass es jederzeit zu solch einem oben geschilderten Angriff kommen kann. Ein nicht vorbereiteter Mensch ist schlichtweg nicht im Stande mit solch einer Brutalität umzugehen, doch keine Kampfkunst setzt sich mit einer solchen Art von Angriffen auseinander. Einer unserer Schüler, mit langjähriger Kampfkunsterfahrung, formulierte es so: „Ich habe nach der ersten Unterrichtseinheit das Gefühl, dass ich all die Jahre nur mit Standgas gefahren bin“.

Das System of self-preservation® bereitet auf derartige Situationen vor, nicht mehr und nicht weniger.